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GZM (Ganzheitliche Zahn-Medizin) 2/2011
Ismakogie im medizinischen Netzwerk 
Die ganzheitliche Bewegungslehre Ismakogie verspricht Beweglichkeit und Schmerzfreiheit bis ins hohe Alter. Vor mehr als 60 Jahren hat die Wienerin Anne Seidel die Bewegungslehre entwickelt. Der Ismakogie-Verein Deutschland feiert im Jahr 2011 sein zehnjähriges Jubiläum und wartet mit medizinischen Erkenntnissen auf: Neueste neurophysiologische Forschungsergebnisse bestätigen die traditionelle Bewegungslehre.
"Prof. h.c. Anne Seidel hat vor rund 60 Jahren ein einzigartiges Bewegungsprogramm entwickelt, das nichts von seiner bahnbrechenden Modernität verloren hat. Neue physiologische Erkenntnisse belegen die Wirksamkeit der Ismakogie", erläutert Agnes Brügger. Die Kieferorthopädin aus Gronau hat sich seit 1987 der ganzheitlichen Behandlung ihrer Patienten verschrieben und ein Netzwerk systemisch behandelnder Mediziner aufgebaut. Als ausgebildete Dozentin unterrichtet sie Ismakogie seit 2003 und praktiziert die Bewegungslehre selbst seit mehr als 20 Jahren. "Es ist an der Zeit, der Ismakogie einen Platz im ganzheitlichen, medizinischen und zahnmedizinischen Netzwerk zu geben - als wertvolle Unterstützung diverser Therapiebereiche", fordert die Kieferorthopädin. "Dank der Bewegungslehre können wir in Vergessenheit geratene oder insuffizient genutzte körpereigene Strukturen neu entdecken und nutzen." Die zugrundeliegende Methodik basiert auf langjähriger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Anatomie und Physiologie. Heute bringt die Ismakogie Patienten konkreten Gewinn, denn sie bewirkt die richtige Körperhaltung im Alltag und im Beruf, weniger Gelenkbeschwerden, das Lösen von Verspannungen, Festigung und Kräftigung der gesamten Muskulatur, Entlastung der Wirbelsäule und in der Folge ein harmonisches und verjüngtes Aussehen.
Wenn der Körper seine Funktionen optimal erfüllt
"Die Methoden der Ismakogie unterstützen die Funktions- und Reaktionsfähigkeit der Muskulatur und die Sensomotorik wird geübt. Hierbei wird das Körpergefühl soweit geschult, dass die Unterscheidung zwischen ökonomischen und Verschleiß verursachenden Bewegungsmustern immer deutlicher wird", erläutert Agnes Brügger. Zentrale Punkte dabei sind der richtige Bodenkontakt der Füße als Voraussetzung für die richtige Körperstatik, sowie die rechten Winkel der horizontalen Körperachsen zur Wirbelsäule. Mit ökonomischen Bewegungsmustern sorgt der Mensch für einen geringstmöglichen Energieverbrauch in Haltung und Bewegung, kann so Energie vernünftig nutzen und "gemütlich" und schmerzfrei bis ins hohe Alter leben.
"In Wissenschaft und Therapie tritt die Propriozeption - die Wahrnehmung der eigenen Körperbewegung - einen Siegeszug an", berichtet Agnes Brügger. "Die Ismakogie beschreibt die physiologisch ideale Schwingungsrhythmik der beeinflussbaren Muskeln im Alltag nach körpereigenen Ordnungsgesetzen. Damit ist sie ein wunderbares Instrument zur (Wieder-)Erlangung einer lebendigen Haltung."
Dabei wird die Bedeutung der körpereigenen Ökonomie ebenso berücksichtigt wie die erkennbaren Gesetzmäßigkeiten, denen der Bewegungsapparat unterworfen ist (vgl. Kabath). Der ganze Körper wird beteiligt, Koordinator ist wiederum das propriozeptive System. Muskeln groß und klein arbeiten in fein abgestimmter Aktion.
Wie Kiefer-Fehlstellungen auf den Körper ausstrahlen
Gut zu verdeutlichen sei dieser Zusammenhang anhand des Kiefers: "Bestimmte Formstörungen treten immer in exakt definierbaren Mustern gemeinsam mit bestimmten Funktionsstörungen auf", erläutert die Kieferorthopädin Agnes Brügger. "Ist die Harmonie im Bereich zwischen Schädel, Kiefer und Kiefergelenk gestört, erleben Patienten das bunte Beschwerdebild der kraniomandibulären Dysfunktion." Aus der engen Verknüpfung der Tele-Rezeptoren Auge und Ohr, die die Stellreflexe dominieren, mit dem Trigeminus - Trigemino-neuronale Konvergenz - gewinnt die Kopf- und Körperhaltung ganz neuen Stellenwert. So erleichtert ein frei getragener Kopf dem Kiefergelenk die Arbeit. "Die im Alltag anzuwendende, strukturierende Lehr- und Lernmethode Ismakogie erhält hier erneut eine wegweisende und bahnbrechende Bedeutung", so Agnes Brügger. Das Muskelspiel lässt sich vom Gesicht aktivieren, von den Füßen und von jeder propriozeptiven Selbstwahrnehmung. "Der Kiefer funktioniert wie eine Relais-Station, die Energie und Nachrichten weiterleitet; die zahlreichen, nah zusammenliegenden Nervenbündel tauschen Informationen aus." Wenn z.B. das Auge auf dem Teller eine Speise erblicke, seien augenblicklich die muskulären Kräfte, die zur Zerkleinerung gebraucht werden, programmiert. Geübt wird nach Anne Seidel spielerisch, um parasitäre Kontraktionen und falschen Ehrgeiz zu vermeiden. So ist es ungünstig, die Zähne zusammen zu beißen - das führt zur Kontraktion weiterer Muskelketten bis hin zur Verspannung. Anne Seidel hat bereits in den 50er-Jahren solche Vernetzungen im propriozeptiven System in die täglich zu übenden Bewegungsstrukturen integriert.
Quelle: PURE
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Jahrzehntelange Erfahrung mit ganzheitlicher Kieferorthopädie und Ismakogie: Agnes Brügger, Kieferorthopädin und Ismakogie-Dozentin
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Buckower Prisma Februar 2011
Ismakogie-Kurse beim SV-Buckow
Wer viel am Computer arbeitet, wer viel vor dem Fernseher sitzt oder wer viel Arbeit in einer bestimmten Haltung verrichtet, der ist jetzt angesprochen, etwas für seine Haltung, sein Wohlbefinden und sein Körpergefühl zu tun. Der Besuch eines Ismakogie-Kurses ist eine Möglichkeit dazu. Angeboten wird er nun beim SV Buckow von Sabine Gutknecht, die Ismakogie-Lehrerin, ärztlich geprüfter Gesundheitscoach und Präventionstrainerin ist. Ismakogie ist eine Haltungs- und Bewegungslehre für den Alltag, die auf langjähriger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Anatomie gründet. Entwickelt wurde sie von Professor Anne Seidel in Wien. Wesentlich bei der Ismakogie ist die Berücksichtigung der körpereigenen Ökonomie sowie erkennbar wichtiger Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten, denen der Bewegungsapparat unterworfen ist. Die Methoden der Ismakogie helfen die Muskeln zu kräftigen und damit die Gelenke und die Wirbelsäule zu unterstützen. Die meisten Übungen sind sofort in den Alltag integrierbar und bringen alsbald erste kleine Erfolgserlebnisse. Kleine, überschaubare Bewegungsabläufe schulen dabei das Körpergefühl so, dass die Unterscheidung zwischen richtigen (ökonomischen) und falschen (Verschleiß verursachenden) Bewegungsmustern immer leichter fällt. Zwei Punkte spielen hierbei eine wichtige Rolle: Der richtige Bodenkontakt der Füße gilt als Voraussetzung für die richtige Körperstatik. Die rechten Winkel des Skeletts, welche besonders im Stehen und im Sitzen die geringste Belastung der Muskulatur und somit der Gelenke ergeben. Nur so kann das Knochengerüst seine Tragefunktion optimal erfüllen.

Guter Bodenkontakt der Füße: Voraussetzung für die richtige Körperstatik Foto: SV Buckow
Alltagsbewegungen als dauerwirksame Übungen zu nutzen - das war die grundlegende Idee von Anne Seidel. So ermöglicht die Ismakogie, die natürlichen und ökonomischen Bewegungsmuster wieder auf einfache und nahezu mühelose Weise wieder zu finden. "Dauereinsatz bringt Dauerwirkung", lautete denn auch das Credo von Anne Seidel. Ismakogie beugt vielen Beschwerden und Schäden im Bereich des Bewegungsapparates vor. Auch bei bereits vorhandenen Beeinträchtigungen können die Übungen - richtig erlernt - gefahrlos angewandt werden. Die Muskulatur wird gezielt trainiert, wobei drei zentrale Zustände der Muskel-Spannung unterschieden werden: Die Ruhe-Spannung stabilisiert und entlastet das Knochengerüst, während die Beuge- und Streck-Spannung der Bewegung dienen. Eine bewusste Kontrolle dieser Zustände beugt schmerzhaften "Verspannungen" vor.
Die zentralen Übungen zielen auf die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, also Fuß-, Bein-, Bauch- und Beckenmuskulatur, die Wirbelsäule, den Rücken, den Nacken, den Schultergürte! und die umgebende Muskulatur sowie die Gesichts- und Kopfmuskulaiur. Erlernt wird die richtige Körperhaltung im Alltag und im Beruf. Irr, Ergebnis zeigen sich dann weniger Fuß- und Gelenkbeschwerden, Verspannungen lösen sich, die gesamte Muskulatur einschließlich des Beckenbodens wird gefestigt und kräftiger, die Wirbelsäule wird entlastet und man sieht jünger aus und wirkt harmonischer, was die positive Entwicklung der eigenen Persönlichkeit fördert.

Sabine Gutknecht Foto: privat
Isamkogie kann in jedem Alter erlernt und ausgeübt werden. Die Übungen können problemlos in den Alltag eingebunden werden, da man keine besonderen Hilfsmittel, spezielle Kleidung oder Übungsgeräte benötigt. Das Übungsprogramm beugt Haltungs- und Bewegungsschäden vor. So hilft Ismakogie, sich bis ins hohe Alter weitgehend harmonisch und beschwerdefrei bewegen und steigert die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Auch bei vielen Sekundärbeschwerden aufgrund von Haltungsschäden -wie etwa Kopfschmerzen - kann Ismakogie helfen.
Robert Caspari
Der Ismakogie-Kurs
Die Übungen werden im Sitzen ausgeführt, sie sind nicht anstrengend, sondern entspannend und trotzdem muskelaufbauend und gesundheitsfördernd. Die Füße sind unsere Basis, deshalb beginnt der Aufbau bei den Füßen. Die Teilnehmer lernen ihren Körper besser kennen und zu achten und arbeiten sich hoch, über Knie, Becken, Hüfte, Wirbelsäule, Nacken bis zum Kopf. Der Kurs ist für jedes Alter geeignet. Lockere Kleidung, barfuß und gute Laune sind hilfreich. Wer jetzt neugierig geworden ist, meldet sich an unter der Rufnummer: 030 / 2847 69 17. Die Übungszeiten sind Dienstag, 19.00 Uhr, Alt-Buckow 17, 12349 Berlin, Eingang vom Hof.
01.02.-03.05.2011
Kursdauer immer 10 Stunden, Dienstag, 19.00 Uhr, und 20.00 Uhr, Alt-Buckow 17,12349 Berlin, Eingang vom Hof, alte Dorfschule gegenüber vom Restaurant Lindengarten. Vereinsbeitrag monatlich 11,50 (auch für Nichtmitglieder, Einstieg jederzeit möglich.) Wir freuen uns auf euch!
Ellen Falkenau
Darmstädter Echo 23.05.2011
Stressabbau beim Schlange stehen
Gesundheit - Ismakogie-Tage als Treffpunkt für Interessierte aus gesamtem Bundesgebiet
"Ismakogie ist ein wunderbarer Weg, dynamisch und lebensfroh alt zu werden", sagt Gerda Johanning und haucht dem Kunstwort, das die Bezeichnung "Physiologisch ideale Schwingungsrhythmik der beeinflussbaren Muskeln im Alltagsleben nach erkennbaren körpereigenen Ordnungsgesetzen" abkürzt, Leben ein. Im Fokus dieser von der Österreicherin Anne Seidel entwickelten Haltungs- und Bewegungslehre steht die Schulung der eigenen Körperwahrnehmung und das Trainieren natürlicher und damit ökonomischer Bewegungsabläufe.
Schulungszentrum besteht zehn Jahre
Drei Dutzend vorwiegend weibliche Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und den Niederlanden nutzten am Wochenende die Deutschen Ismakogie-Tage, um neue Techniken kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig sollte das zehnjährige Bestehen des von Gerda Johanning gegründeten Darmstädter Schulungszentrums sowie die vor einem halben Jahr erfolgte Gründung der Deutschen Ismakogie-Gesellschaft gefeiert werden.
"Bei uns in Süddeutschland ist die Ismakogie kaum bekannt und niemand gibt Kurse", berichteten Gabriele und Dietmar Pantke aus Singen, die beide neugierig auf die angebotenen Vorträge und Workshops waren. Dieser Erwartung kommt das Angebot der Ismakogie-Tage im "Hotel Contel" entgegen. Fragen zu anatomischen Grundlagen beantwortet die Medizinerin Walburg Neubourg. Die Berlinerin Sabine Gutknecht skizziert die Grundlagen der Ismakogie: "Ziel ist eine entspannte, aufrechte Körperhaltung." Die so erreichte Balance der Muskeln entspanne Körper und Geist. Auch die persönliche Ausstrahlung lasse sich verbessern.
Erfolg mit kleinen Bewegungen
Die kleinen Bewegungen lassen sich leicht in den normalen Alltag integrieren. "Schlange stehen ist so nicht mehr ein Ärgernis, sondern eine willkommene Gelegenheit, Übungen zu absolvieren und Stress abzubauen", erklärt Sabine Gutknecht, die in Workshops dazugehörige praktische Übungen anleitet. Die Übungen seien zur gesundheitlichen Prophylaxe ebenso geeignet wie zur Therapie muskulärer Ungleichgewichte.
kaw
INTERNET Weitere Informationen zur Ismakogie sind im Internet unter www.ismakogie-schulungszentrum.de zu finden.
Darmstädter Echo 02.02.2011
Alles im Lot: Körper, Geist und Psyche
Bewegungslehre - Neuer Verein will die Ismakogie bekannter machen - Muskelbalance-Training in den Alltag integrieren
Die Beine beim Sitzen übereinanderschlagen? Bloß nicht! Das wird man bei den beiden Ismakogie-Lehrerinnen Michaela Seibert-Kleine (56) und Rosemarie Bott (56) nie erleben. Anmutig sitzen sie nebeneinander auf der Bank, die Fersen unauffällig in den Boden gestemmt, die Hände locker. Sehr aufrecht, sehr auf ihre Sitzknochen konzentriert. "Dynamisch", wie sie selbst es nennen, weil sie dabei Muskelketten aktivieren. Beide sind von der Wirkung dieser Bewegungslehre überzeugt. Rosemarie Bott wurde über einen Artikel in dieser Zeitung angeregt, an einem Volkshochschulkurs über Ismakogie teilzunehmen. Sie war davon so begeistert, dass sie sich in Ismakogie ausbilden ließ und nun selbst Kurse gibt. Ismakogie steht für "Ideale Schwingungsrhythmik der beeinflussbaren Muskeln im Alltagsleben nach erkennbaren körpereigenen Ordnungsgesetzen."
Sogar das Aussehen soll sich verbessern
Entwickelt wurde die Haltungs- und Bewegungslehre in den fünfziger Jahren von der Wiener Visagistin Anne Seidel (1900 bis 1997). Wichtig ist der richtige Bodenkontakt der Füße an drei Punkten, bei dem die Muskelspannung von unten nach oben gelenkt wird. Ganz sacht wird im Stehen die Körpermasse verlagert, in einer Bewegung, die einer liegenden Acht entspricht. Wer die Übungen beherrscht und eifrig im Alltag anwendet, etwa beim Warten an der Ampel oder vor der Supermarktkasse, soll bald spüren, dass Gelenkbeschwerden und Verspannungen nachlassen, der Stoffwechsel angeregt und die Muskulatur gekräftigt wird.
Bei Dauereinsatz wird Dauerwirkung versprochen.
Und mehr noch: Als Endziel wird ein harmonisches und verjüngtes Aussehen in Aussicht gestellt. Denn die Verbesserung der Körperökonomie überträgt sich auch auf die Gesichtsmuskeln. Die Übungen wirken, im weitesten Sinne, der Schwerkraft entgegen. Und diese ist es ja, die im Lauf der Jahre die Mimik-Muskeln nach unten zieht. Eine solche Wirkung hält Michaela Seibert-Kleine, die Kosmetikerin und Yoga-Lehrerin ist, für keineswegs unwahrscheinlich. Sie suchte nach einer Alternative, weil sie festgestellt hatte, dass Yoga-Übungen nicht allen Menschen guttun. Dann entdeckte sie die Ismakogie, die sie "genial" findet. Yoga führe oft aus der Körperhaltung heraus, während die kleinen, überschaubaren Bewegungsabläufe der Ismakogie die Idealhaltung des Körpers fördern und Blockaden lösen. Alles soll im Lot sein, und über den Körper werden auch Geist und Psyche erreicht. Die Übungen setzen allerdings hohe Konzentration voraus. Und das, weiß Michaela Seibert-Kleine, mag nicht jeder. Manches integriert sie jetzt unauffällig in ihren Yoga-Unterricht. Seit 1986 bietet die Darmstädter Volkshochschule Ismakogie-Kurse an, und vor zehn Jahren hat Gerda Johanning in der Parkstraße 12 ein Ismakogie-Schulungszentrum eröffnet. Zehn Lehrerinnen verbreiten inzwischen in Darmstadt und im näheren Umkreis die Bewegungslehre von Anne Seidel. Um deren Bekanntheitsgrad zu steigern, wurde im November in Darmstadt der gemeinnützige, deutschlandweit aktive Verein Deutsche Ismakogie-Gesellschaft gegründet. Im Mai wird es in Darmstadt ein Symposium geben, bei dem ein internationales Ausbildungskonzept erarbeitet werden soll. Dazu werden rund sechzig Teilnehmer, auch aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Schweiz und Italien erwartet. Zwar kann die Ismakogie in jedem Alter gelernt werden, aber am meisten profitieren junge Menschen davon. Die Jugendlichen sollen sich nämlich gar nicht erst an Fehlhaltungen gewöhnen. Deshalb wollen die Vereinsmitglieder die fließenden, harmonischen Übungen auch Schülern nahebringen. Die Kurse haben acht bis zehn Einheiten, jede Einheit dauert 75 Minuten - danach sind die meisten Teilnehmer mit ihrer Konzentration am Ende.
pep
KONTAKTE
Informationen über Ismakogie und die Angebote im Raum Darmstadt sind im Internet unter www.ismakogie.org zu finden. Am 27. März gibt es einen Tageskurs an der Darmstädter Volkshochschule.

Beim Aufstehen den Oberkörper gerade halten: Michaela Seibert-Kleine (links) stellt sich vor, sanft am Kopf hochgezogen zu werden. Sie und Rosemarie Bott unterrichten Ismakogie, die "Physiologisch ideale Schwingungsrhythmik der beeinflussbaren Muskeln im Alltagsleben nach erkennbaren körpereigenen Ordnungsgesetzen". FOTO: CLAUS VÖLKER
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